GESTERNHEITKAMPMORGEN

In einem Bauunternehmen mit 125-jähriger Tradition hat sich keine Generation erlauben können mit dem Gedanken anzutreten, sich auf gestrigen Lorbeeren auszuruhen. So sind auch das heutige Management und die Mitarbeiter daran interessiert Leistungen abzuliefern, die unsere eindrucksvolle Geschichte noch erweitern. Es gibt jedoch keine Zukunft ohne Vergangenheit. Blicken wir also in aller Kürze auf die Meilensteine des Weges, den Engelbert Scharpwinkel 1892 für uns begonnen hat.


1892

Engelbert Scharpwinkel, gen. Heitkamp, gründet in Herne-Wanne die Tiefbaufirma E. Heitkamp mit vier Mitarbeitern.

1946

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgt die Umfirmierung in „Bauunternehmung E. Heitkamp GmbH“. Gesellschafter sind neben Heinrich Heitkamp sen., die Söhne Heinrich und Robert.

1946 - 1957

Die Geschäftstätigkeit wird nach Trümmerräumungen auf Bereiche wie Hochbau und Gleisbau unter Tage ausgeweitet.

1958

Für die durch Heitkamp entwickelte Gleisstopfmaschine wird ein Patent erteilt.

1964

Robert Heitkamp übernimmt die alleinige Führung und baut das Unternehmen zu einem der zehn größten Baukonzerne Deutschlands aus.

1970 - 1981

Nationale und internationale Bauvorhaben im Kraftwerks- und Kernkraftwerksbau, Infrastrukturbau, Ingenieurbau, Hochbau, Wasserbau und Bergbau.

1981

Robert Heitkamp gibt den Vorsitz der Geschäftsführung an seinen Sohn, Prof. Dr. Dr. Engelbert Heitkamp. Mit ca. 9.000 Mitarbeitern wird ein Umsatz von weit über 1 Mrd. DM erwirtschaftet.

1985

Zu den bestehenden Aktivitäten kommt die Tochtergesellschaft Heitkamp Umwelttechnik GmbH.

1990

Heitkamp erweitert das Geschäftsfeld mit Sanierung, Modernisierung und Umgestaltung von Bauwerken sowie Mobilfunk-Stationen für C-Netz und D-Netz.

Heitkamp fusioniert mit der Deilmann-Haniel GmbH. Die Bauaktivitäten werden unter E. Heitkamp GmbH zusammengefasst, die Tiefbaumaßnahmen in der Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH.

2005

Nach massiven Auftragsrückgängen im Bergbau und aufgrund der verschärften Situation in der Bauindustrie beschließt man erhebliche Restrukturierungen.

2008 - 2009

Die Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH firmiert in die Heitkamp BauHolding um. Jürgen Thumann, Urenkel des Unternehmensgründers, übernimmt mehrheitlich die Anteile und steht dem Aufsichtsrat vor.

2012

Die Familien Stricker und Kranz übernehmen die Bereiche Erd- und Straßenbau, Umwelttechnik sowie deren Mitarbeiter, Hauptsitz in Herne.

2013

Umzug in den neuen Firmensitz auf dem Pluto Gelände in Herne.

2014

Gründung der Heitkamp Brücken- und Ingenieurbau Gesellschaft.

2015

Die Wachstumsraten des Kerngeschäfts sind vielversprechend. Heute bietet die HEITKAMP Unternehmensgruppe Erd- und Straßenbau, Umwelttechnik, Brücken- und Ingenieurbau aus einer Hand.

Auch in der jüngeren Geschichte steht der Name HEITKAMP für Prestigeobjekte wie die Autobahn A40 (Ruhrschnellweg) oder anspruchsvolle Start- und Landebahnsanierungen (Flughafen Frankfurt). Die HEITKAMP Unternehmensgruppe wird durch die Leistungssicherheit mehr und mehr von internationalen Immobilieninvestoren geschätzt und sorgt immer wieder für Innovationen wie den neu eröffneten HEITKAMPUS. Die erste Know-how-Transfer Institution ihrer Art in Deutschlands Baubranche.

Beispielhafte Bauprojekte

  • Sanierung Start- und Landebahn am City-Airport Bremen in 149 Stunden, am Flughafen Paderborn/Lippstadt in 76 Stunden, weitere Sanierungen auf den Flughäfen Frankfurt, Speyer, Bamberg, Lechfeld und Zweibrücken
  • Phoenix See Dortmund: Sanierung des 98 Hektar großen Geländes des ehemaligen Stahlwerks Phoenix Ost für die Entstehung des 24 Hektar großen Stadtsees sowie Erschließung eines hochwertigen Baugebietes und Endausbau nach erfolgter Wohnbebauung
  • BAB A2/A1 Kamener Kreuz, Abschnitt 19.3, 6-streifiger Ausbau über 4,5 km mit Rampen und Kreisfahrbahnen
  • Erstellung eines Hochwasserrückhaltebeckens in Dortmund-Mengede im Zuge der ökologischen Verbesserung der Emscher
  • Baufeldvorbereitung GuD-Anlage Niehl 31, Köln
  • 6-streifiger Ausbau der BAB A40 Teile A, B und C über 5,6 km sowie Ausbau Westkreuz Bochum
  • Haldensanierung Saar: Haldenbrandlöschung bis 1.000°C und 500.000 m³ Massenbewegung
  • Neubau Stadion Essen: Abbruch, Erdbau, Außenanlagen
  • Rückbau Hauptverwaltung Volkswohlbund, Dortmund
  • Deponie Ellinghausen Dortmund: Erdbau und Abdichtungsarbeiten
  • Brandschadensanierung Flughafen Frankfurt
  • Gesamtausbau des Ruhrschnellweges von Essen über Bochum nach Dortmund
  • Bau des Erbscheidt-Tunnels im Zuge der Errichtung der Bigge-Talsperre.
  • Aufträge beim Bau des Bundesministeriums für Verteidigung auf der „Hardthöhe“ in Bonn.
  • Erstellung des ersten Naturzugkühlturms am Kraftwerk in Ibbenbüren Es folgten deutschlandweit 53 und weltweit weitere 38 Kühltürme.
  • Mitwirkung beim Bau des Münchener Olympia-Geländes.
  • Neubau des Technischen Rathauses in Frankfurt
  • Bau des Parkstadions Gelsenkirchen
  • Aufträge beim Flughafenausbau in Frankfurt und Hannover-Langenhagen
  • Kernkraftwerke in Brunsbüttel, Philippsburg I und II und Brokdorf wie auch international an Kernkraftwerken in Österreich und der Schweiz.
  • zusammen mit den Firmen Hochtief AG und Dyckerhoff & Widmann AG, Bau der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf
  • maßgebliche Beteiligungen am Bau der U-Bahnen in Berlin, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Stuttgart und München
  • Bau der Bundesautobahn 42 (Emscherschnellweg) und BAB 45 (Sauerlandlinie), Straßenbaumaßnahmen im Jemen (Sana’s – Taiz und Taiz zum Roten Meer)
  • Errichtung von Stationen für das C-Netz der Deutschen Bundespost und später auch für das private D-Netz.
  • Beteiligung am U-Bahn Bau in Wien, technische Federführung beim Bau des 1. Ärmelkanaltunnels Dover – Calais
  • Wasserbauprojekte waren u.a. die Beteiligungen am Bau des Staudammes Obernau und an der Verlegung des Ruhr-Laufes bei Neheim, Bau des Entwässerungsprojektes Hofuf in Saudi-Arabien und der Bau eines Wasserstollens in Venezuela.
  • Brückenbauwerke (z.B. 3-feldrige Straßenbrücke „Zum Fürstenmoor“ in Hamburg-Harburg, Emscherbrücke in Deusen, Brücke Annener Berg im Raum Annen) wie auch die Beteiligungen am Bau der Tiefgarage am Kölner Dom und der meisten Tunnelprojekte im Zuge der Bundesbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Kassel-Würzburg.
  • Naturzugkühlturm beim Kernkraftwerk Isar 2 bei Landshut;
  • Eisenbahntunnel Hoheward an der Halde Hoheward in Herten;
  • ICE-Außenreinigungsanlage der Deutschen Bundesbahn in Hamburg-Eidelstedt;
  • U-Bahn-Bauten u.a. in Frankfurt, Nürnberg, Duisburg und Berlin;
  • Beteiligung am Neubau der Daimler-Benz Hauptverwaltung in Stuttgart-Möhringen
  • Beteiligung an der Tieferlegung des Rheinufertunnels in Düsseldorf und Ausbau der BAB 2 im Bereich Bottrop.
  • „Gläserne Manufaktur“ der Volkswagen AG in Dresden und des Zollernhof in Berlin mit dem ZDF-Hauptstadtstudio;
  • Neubau des Gebäudes der Nationalbank in Riga, Lettland;
  • Bau der Schleuse Hohenwarthe;
  • Modernisierung des ehemaligen Mannesmann-Hochhauses in Düsseldorf;
  • Bau der Neubaustrecke NBS Köln – Rhein/Main der Deutschen Bahn;
  • Bau eines Universitätsgebäudes mit Bibliothek für die Universität Malmö in Malmö, Schweden.

Aktuelle Projekte der Unternehmensgruppe finden Sie in detaillierter Darstellung unter Referenzen.