Rückbau Vestowax Betrieb

01. März 2015 | Gegenstand des Auftrags ist die Schadstoffsanierung und der Rückbau der Vestowax Anlage auf dem Werk der Evonik in Herne. Es handelte sich um chemische Produktionsanlagen.

Auftraggeber: Evonik Industries AG
Bauzeit: 03/2015 – 12/2015

Art der Arbeiten: Sanierung, Rückbau, Erdarbeiten

Ausführung:
ca. 200 m³ KMF
ca. 4.500 m² Asbestzement
ca. 1.600 t Schrott

Umbauter Raum: 58.786 m³
Unterirdischer Abbruch: ca. 3.400 m³
Belasteter Boden: ca. 1.500 m³

Zunächst wurde die Schadstoffe wie KMF, PCB, PAK, Schwermetalle aus der Anlage entfernt sowie die Dacheindeckung aus Asbestzement.
Bei den vorgenannten Sanierungsarbeiten wurden nach den Vorgaben der TRGS ausgeführt. Hierbei ist es erforderlich die vorgeschriebenen Schutzanzüge und entsprechende Schutzmasken zu tragen. Es wurden einzelne Sanierungsbereiche eingerichtet, welche die Arbeiten von der Umgebung abgrenzen.

Weiterhin wurden Sanierungsmaßnahmen an schwachgebundenem Asbest gem. TRGS 519 durchgeführt. Hierbei wurde der Sanierungsbereich durch ein festes Folienschott abgetrennt, eine 3- Kammer-Personalschleuse angeschlossen und der Bereich unter Unterdruck gesetzt. Diese Technischen Maßnahmen sind erforderlich, um eine Ausbreitung der Faserkonzentration in die Umwelt zu verhindern. Nach erfolgter Sanierung wurde der Bereich gereinigt und freigemessen.
Die ausgebauten Schadstoffe werden einer entsprechenden Entsorgung zugeführt.

Für die Sanierungsarbeiten und das Ausheben von kontaminiertem Boden wurde ein Schwarz-Weiß-Bereich eingerichtet sowie ein Schwarz-Weiß-Container und eine Stiefelwaschanlage installiert.
Diese dienen zur Vermeidung einer Verschleppung von Schadstoffen in die Umgebung.  
Anschließend wurden die Gebäude durch einen Longfrontbagger mit hydraulischer Schere und weiteren Hydraulikbaggern mit entsprechenden Anbauteilen abgebrochen. Der abgebrochene Stahlschrott wurden durch schneidbrennen zerlegt und in Container verladen.

Zum Teil wurden Rohrleitungen und Anlagenteile im Kaltverfahren getrennt. Weitere Teile der Anlage wurden vom Mannkorb aus mit einem Autokran zurückgebaut.
Nachdem die Gebäude bis auf die Betondecke zurückgebaut wurden erfolgte der Unterirdische Rückbau.
Das unbelastete mineralische Abbruchgut wird recycelt und wieder eingebaut.

Besonderheit:
Benachbarte Anlagenteile blieben im Betrieb.
Der Rückbau erfolgte bei laufendem Betrieb der angrenzenden Produktionsanlage. Es wurden sehr hohe Sicherheitsansprüche gestellt. Die geplanten Arbeiten wurden durch detaillierte Arbeitsanweisungen im Vorfeld besprochen und festgelegt.

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